Terrassenüberdachungen im Vergleich: Holz, Aluminium, Glas & Polycarbonat 

TauernAutobahn
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Die Auswahl des richtigen Materials für die neue Terrassenüberdachung ist keine leichte Entscheidung. Es geht schließlich um eine langfristige Investition in das eigene Zuhause. Man möchte jahrelang Freude daran haben. Soll es lieber gemütlich und warm wirken oder doch eher modern und pflegeleicht sein? Jedes Material bringt ganz eigene Vorzüge und auch kleine Nachteile mit sich. Ein genauer Blick auf die Unterschiede hilft bei der schwierigen Suche nach der perfekten Lösung für den eigenen Garten. Man spart sich so später viel Ärger mit der Wartung oder einer falschen Optik.

Der klassische Charme von Holz gegen modernes Aluminium

Holz ist der absolute Klassiker unter den verschiedene sorten Terrassenüberdachungen. Es versprüht natürliche Wärme und fügt sich wunderbar in eine grüne Umgebung ein. Viele Menschen lieben das organische Gefühl und den Duft von echtem Holz. Allerdings verlangt dieser Naturstoff auch eine regelmäßige Portion Aufmerksamkeit. Ohne einen schützenden Anstrich leidet das Material unter der Witterung. Wer es lieber bequem mag, greift deshalb oft zu Aluminium. Dieses Metall ist extrem robust und nahezu unverwüstlich. Es rostet nicht und muss niemals nachgestrichen werden. Ein einfacher Lappen reicht für die Reinigung meistens völlig aus. Die Optik wirkt dabei sehr klar und zeitlos modern. Aluminium passt hervorragend zu neueren Gebäuden mit geraden Linien.

Glas oder Polycarbonat für das schützende Dach

Bei der eigentlichen Eindeckung stellt sich meistens die Frage nach dem Durchblick. Echtglas sieht sehr edel aus und bietet eine vollkommen freie Sicht nach oben. Man fühlt sich fast wie unter freiem Himmel. Es ist zudem sehr leise, wenn Regentropfen sanft darauf klopfen. Allerdings ist Verbundsicherheitsglas recht schwer und deutlich teurer in der Anschaffung. Eine leichtere und günstigere Alternative stellen Platten aus Polycarbonat dar. Dieser Kunststoff ist bruchsicher und sehr einfach zu verarbeiten. Er bietet einen guten Schutz vor der Sonne, da das Licht angenehm gestreut wird. Man sitzt also nicht in der prallen Hitze. Dafür ist das Geräusch bei Regen auf Kunststoff etwas lauter. Auch die Optik wirkt nach einigen Jahren manchmal etwas matter als bei echtem Glas. 

Die richtige Wahl für das eigene Budget und den StilLetztlich spielt natürlich auch der Preis eine wichtige Rolle bei der Planung. Holz und Polycarbonat bilden oft den preiswerten Einstieg in die Welt der Überdachungen für Terrassen. Man bekommt viel Funktion für einen fairen Betrag. Wer jedoch eine dauerhafte Lösung ohne viel Arbeit sucht, investiert lieber in Aluminium und Glas. Diese Kombination hält ein Leben lang und steigert den Wert der Immobilie massiv. Man sollte sich vorab fragen, wie viel Zeit man in die Pflege investieren möchte. Ein Haus mit viel Holz verlangt nach einem harmonischen Partner. Ein modernes Stadthaus verträgt hingegen gut ein kühleres Design. Am wichtigsten ist das gute Gefühl, wenn man unter dem fertigen Dach sitzt. Man schafft sich einen Rückzugsort für jede Wetterlage. Die Entscheidung sollte daher wohlüberlegt und ohne Hast getroffen werden. Ein Vergleich der Materialien spart am Ende bares Geld und schont die Nerven.

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